Insanity is just a state of mind.

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Wird noch erweitert (^,~)

 


" Safran zog durch die benachbarten Dörfer und fand Arbeit als Lehrer für Theorie und Praxis des Cembalospiels und als Duftberater (dabei täuschte er Blindheit und Taubheit vor, um sich angesichts des Fehlens jeglicher Empfehlungsschreiben mit einem Hauch von Fachkenntnis zu umgeben), ja er gab sogar ien kurzes, unter einem schlechten Stern stehendes Gastspiel als der schlechteste Wahrsager der Welt: Ich werde dich nicht anlügen und dir sagen, dass die Zukunft voller Verheißungen ist ...
Jeden Morgen erwachte er mit der Sehnsuct, das Richtige zu tun und ein guter und bedeutsamer Mensch zu sein, mit der Sehnsucht - so schlicht es klang und so unmöglich es tatsächlich war -, glücklich zu sein. Und im Lauf eines jeden Tages sank sein Herz von der Brust in den Bauch. Am frühen Nachmittag war er von dem Gefühl durchdrungen, dass nichts richtig sei, jedenfalls nicht für ihn, und er hatte nur noch den Wunsch, allein zu sein. Gegen Abend war er dann zufrieden: allein mit der Größe seiner Trauer, allein mit seinem ziellosen Schuldgeühl, allein sogar mit seiner Einsamkeit.
Ich bin nicht traurig, sagte er sich immer wieder, ich bin nicht traurig. Als könnte er sich dadurch eines Tages überzeugen. Oder hinters Licht führen. Oder andere überzeugen - denn noch schlimmer, als traurig zu sien, ist, wenn andere wissen, dass man traurig ist. Ich bin nicht traurig. Ich bin nicht traurig. Denn sein Lebne hatte ein unbegrenztes Potential für Glück, und zwar insofern, als es ein leerer, weiß gestrichener Raum war. Wenn er einschlief, lag sein Herz am Fußende des Bettes wie ein gezähmtes Tier, das gar kein Teil von ihm war. Und jeden Morgen, wenn er erwachte, war es wieder im Schrank seines Brustkorbes; es war etwas schwerer und etwas schwächer geworden, aber es schlug noch. Und am Nachmittag war er abermals überwältigt von der Sehnsucht, irgendwo anders zu sein, irgendwer anders zu sein, irgendwo anders zu sein. Ich bin nicht traurig. "
(aus: FOER, Jonathan Safran. Alles ist erleuchtet.)

 

"Der Gott, an dessen Existenz keiner mehr glaubte, den keiner mehr verehrte, würde aufhören zu existieren." (Bernd Loppow)

 

"Musik ist eine höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie."
(Ludvig van Beethoven)

 

"Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen und trotzdem zu uns halten." !Marie Ebner-Eschenbach)

 

"Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut." (Peter Ustinov)

 

"Derjenige, der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, hat den Pfad der Weisheit verlassen." (J.R.R. Tolkien)

 

" Writing's a lot like cooking. Sometimes the cake won't rise, no matter what you do, and every now and again the cake tastes better than you ever could have dreamed it would." (Neil Gaiman)



"People break so easily, and so do dreams and hearts." (Neil Gaiman)




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